Moin und herzlich willkommen im „Haus Piutti“!

Schön, dass Sie da sind. Wenn Sie hier bei uns in Hohwacht ankommen, spüren Sie sofort diese ganz besondere Ostseeluft, die Weite und das entschleunigte Urlaubsgefühl. Aber hinter unseren Ferienunterkünften steckt weit mehr als nur ein Ort zum Übernachten – hier steckt eine ganze Lebensgeschichte, ein echtes Stück Hohwachter Familiengeschichte und ganz viel Herzblut.

Schnappen Sie sich am besten eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein, machen Sie es sich gemütlich und reisen Sie mit uns ein Stück in der Zeit zurück.

Unsere Wurzeln: Seit Ende 1969 zu Hause in Hohwacht

Wenn man so lange an einem Ort verwurzelt ist, kennt man jeden Winkel, jede Veränderung und vor allem die Menschen. Wir sind seit 1969 hier in Hohwacht zu Hause – und wenn wir ehrlich sind, sind wir in den ersten Jahren gefühlt knapp 10-mal innerorts umgezogen!

Von der kleinen Wohnung über eine Doppelgarage, ein Haus mit riesigem Grundstück bis hin zur Etagenwohnung haben wir so manche Station durchlaufen, bevor wir im damaligen Haus Schloßberg – heute bekannt als „Haus Piutti“ – endlich sesshaft wurden. Es war damals wahrlich nicht einfach, hier richtig anzukommen und Fuß zu fassen, aber mit viel Zusammenhalt und den Hohwachtern haben wir es geschafft.


Die Zeitachse: Vom Tante-Emma-Laden und Zimmervermietung zum modernen Zuhause auf Zeit

Unsere Geschichte ist geprägt von Gastfreundschaft, die von Tag eins an gelebt wurde.

  • 1969 – Der Start an der Ostsee: Unser Umzug nach Hohwacht. Die Entdeckung unserer neuen Heimat und die vielen kleinen Umzüge innerhalb des Ortes.
  • 1970 – Das Lebensmittelgeschäft & die ersten Gäste: Gegenüber vom heutigen „Haus Piutti“ am Berliner Platz übernahmen wir ein Lebensmittelgeschäft – und der Grundstein für unsere spätere Zimmervermietung war gelegt! Damals gab es noch Zimmer mit Frühstück. Ganz familiär wurde im privaten Esszimmer eingedeckt. Der Kaffee oder Tee kam in Thermoskannen auf den Tisch, und Wurst, Käse, Quark und Honig wurden liebevoll auf Tellern dekoriert. Kein anonymer Frühstückssaal, sondern echter, persönlicher Kontakt.
  • Die 1970er & 80er Sommer: Volles Haus, Stadion-Stimmung im Wohnzimmer und Kinder, die im Sommer freiwillig (oder auch nicht!) ihre Zimmer räumten und in Not-Zimmern, Schuppen oder Kellern schliefen – typisch für das alte Hohwacht! Dazu der Kult-Klassiker am Strand: der legendäre Gurkenmann.
  • Heute – Das „Haus Piutti“: Aus den Anfängen ist ein Ort der Begegnung geworden, an dem wir heute mit derselben Herzlichkeit Urlauber willkommen heißen, die zu treuen Stammgästen und Freunden geworden sind.


Ostseebad Hohwacht - Früher

Damals wie heute: Erinnerungen, die das Herz erwärmen

Hohwacht war schon immer etwas ganz Besonderes. Wer erinnert sich noch daran, als der alte „schwarze Platz“ im Sommer komplett vollgeparkt war mit den Autos der Tages-Touristen?

Und wer das echte, alte Hohwacht im Ohr hat, der hört ihn heute noch: den legendären Gurkenmann am Strand. Seine Rufe klingen fast noch im Wind: "Gewürzgurken, Montags-Gurken, kommt her!"

Damals hieß unser Ort noch stolz „Ostseeheilbad Hohwacht“, und das Herzstück für uns Kinder und alle Urlauber war das Meerwasser-Brandungs-Wellen-Bad. Das war nicht einfach nur ein normales Schwimmbad – das war der gesellschaftliche Treffpunkt schlechthin! Hier hat man bei Herrn Kaiser das Schwimmen gelernt. Und das Schönste: Herrn Kaiser treffen Sie heute noch ab und zu hier in Hohwacht an, denn wer einmal sein Herz an diesen Ort verliert, den zieht es immer wieder zurück. Damals hatten viele Hohwachter eine Jahreskarte für schlappe 110,- Mark für das Bad und durften morgens um 7:00 Uhr schon ihre Runden ziehen. Auch Unvergesslich, wenn alle 30 Minuten durch die Lautsprecher schallte: "Achtung Welle!" – genau in dem Moment, in dem Herr Kaiser auf den Knopf drückte.

Auch im privaten Kreis ging es damals hoch her: Im Sommer gab es kein Privatleben im klassischen Sinne – und das im positivsten Sinne! Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie meine Eltern nach Feierabend nach Hause kamen und unser Wohnzimmer von Gästen belagert war. Alle saßen gemeinsam vor dem Fernseher und schauten Fußball. Stadion-Stimmung inklusive! Fan-Gehabe fand damals noch in einer wunderbaren, friedlichen Runde statt. Als siebenjähriger Bayern-Fan hatte ich unvergessliche, aufregende Fernsehmomente mit BVB-, HSV-, Mönchengladbach- und weiteren Fans. Im Herbst durfte man dann in sein eigenes Zimmer zurückkehren und die plötzliche „Ruhe“ genießen.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte – bei einem Glas Wein auf der Terrasse

Viele ältere Hohwachter Kinder kennen das Hineinwachsen in diesen Trubel. Sprechen Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang oder auf einer Veranstaltung gerne mal ein paar der Ortsansässigen an und lassen Sie sich erzählen, wie es damals war.

Am allerbesten geht das natürlich bei einem Bier oder einem guten Glas Wein direkt bei uns vor Ort – zum Beispiel abends, wenn Sie entspannt auf Ihrer Terrasse sitzen und den Tag ausklingen lassen.

Wir freuen uns darauf, Sie bald bei uns im „Haus Piutti“ willkommen zu heißen – wo Geschichte lebendig bleibt und Gäste zu Familie oder Freunden werden.

Ihre Familie Piutti 



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